Murauer Kulturtage

Kirchstetten - Murau

Auf Einladung des kkk und des Kulturreferates der Stadt Murau begannen am Samstag die Murauer Kulturtage in der Galerie M in Kirchstetten Hinterholz. Der starke Regen beeinflusste keinesfalls die Reiselust der Steirer und so kamen Sie mit einen Reisebus in die Marktgemeinde. Allen voran Bgm. Herbert Bacher und Vizebgm. Prof. Mag. Ingird Skraba. Nach der Stärkung im Gasthof Petra und Christoph Gnasmüller, wo die Gäste familiär aufgenommen wurden, besuchten Sie die Dichterhäuser Josef Weinheber und Wystan Hugh Auden. Am späten Nachmittag begann die Vernissage des Künstlers Herbert Siebenhofer mit einer Fanfare des Murauer Saxophon Quartett und Karl J. Mayerhofer begrüßte die Gäste, Vizebgm. Ingrid Skraba stellte den Künstler vor, einen ausgeglichenen, lebenslustigen Menschen, dessen Freude am Leben sich in seinen Werken widerspiegelt. Die in kräftigen Farben gehalten Bilder zeigen eigen erlebtes, wie die Studien über das Golf spielen. Bgm. Herbert Bacher skizzierte kurz die Stadt Murau mit Kultur und Tourismus und Bgm. Johann Dill stellte diesen die Marktgemeinde gegenüber haben doch beide Orte fast die selbe Einwohnerzahl. NR. Bgm. Johann Kurzbauer würdigte dann die Initiative des kkk mit seinen Kulturspangen zu verschieden Städten und wie wichtig der Austausch von  Kultur für die Region ist. Bei Musik von Murauer Saxophon Quartett, Murauer Bier von Faß, Mineralwasser das die Sinne belebt und guten Weinen der Winzerfamilie Roswitha Roch unterhielten sich die Künstlerkollegen Leopold Kammerer, Kurt Holzinger, Singende Säge Wilfried Glas, Reisebürochefin Evelyn Korrak, die Autoren Gottfried Grabensteiner, Ferdiand E. Böckl, Manfred Hrubant. Die Gemeinderäte Vizebgm. Maria Rollenitz, Elfried Schneider Schwab, Johann Alt und viele mehr. Bei steirischen Schmankerln wurden Bilder betrachtet, geplaudert und Pläne für weitere Kulturaktivitäten geplant. Spät am Abend nahmen die steirischen Gäste lustig und launisch Abschied von Kirchstetten. Der Regen konnte nur den Ablauf ein wenig verändern aber nicht die Lebenslust der Gäste, die durch die farbenfrohen Werken 7Hofers sich von den Wetter nicht beeinflussen ließen. 

 

von links nach rechts: Bgm. Herbert Bacher, Bgm. Johann Dill, Vizebgm. Prof. Mag. Ingrid Skraba, Karl J. Mayerhofer, Ferdinand Ernst Böckl, GR Alois Roßmann, NR. Bgm. Johann Kurzbauer, Roswitha Roch, Herbert Siebenhofer, Severin Kostelezky und Gäste 

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Das Murauer

 

Gebraut nach wahrem Reinheitsgebot,

gehört das Murauer zum täglichen Brot.

Mit Wasser, Hefe, Hopfen und Malz

gibt es für uns nur ein: „Gott erhalt’s!”.

 

Im Geschmack, der beim ersten Schluck schon besticht

hält das Murauer, was es verspricht.

Denn jedes wird ganz allgemein

dem Durstigen gern Opfer sein.

 

Zum Wohle trinkt man’s im Freundeskreis,

und auch nach harter Arbeit Schweiß.

Ein Bier allein, zu zweit, zu dritt;

das Murauer kommt stets in Freude mit.

 

Dies Bier kennt keine Ungeduld.

Dies Bier erlegt dir niemals Schuld.

Trinkst du ein Murauer im Schanigarten,

wird kühl auch eins zuhause warten.

Doch hierbei ist es so gewollt!

Es gibt kein Murauer, das jemals grollt.

 

Dies Bier wird niemals böse sein,

läßt du es eine Nacht allein.

Dies Bier bleibt treu bis es geleert

und rächt sich nicht, wenn man’s vermehrt.

Dies Bier fühlt nie der Ehre Kränkung,

erfährt es je Genußbeschränkung.

 

Doch spricht vom Bierernst man zuweilen,

wer ein Murauer genießt, wird sich nicht eilen.

Drum hat wie stets auch hier das Glas,

ob Krügerl, ob Seidel, alles sein Maß.

Zum Schluß ein kleines Wort als Trost –

mit kühlem Murauer - ein herzliches Prost.

 

 

13.6.2006

Böckl Ferdinand Ernst