Kirchstetten - Stockerau
Es war ein wunder schöner Sommertag als sich die Freunde des kulturkreiskirchstetten trafen und gemeinsam nach Stockerau zu fahren. Auf den Programm stand in der Festspielstadt "Schani - mehr als ein Leben" Eine musikalische Revue über den erstgeboren Sohn eines berühmten Musikers. Einen Rückblick mit allen Höhen und Tiefen eines Künstlerleben in der, der Schauspieler Alfons Haider in der Rolle des Schani hervorragend brillirte. Auf ein Gespräch mit den Schauspieler trafen sich die Autoren Gerti Herzog, Ferdiand Ernst Böckl, die Malerin Liane Hummer und das Künstlerpaar Regina & Karl J. Mayerhofer. Alfons Haider stellte den kkk Präsidenten seinen langjährigen Freund und jetzigen Landeshauptmann der Steiermark Mag. Franz Voves mit Gattin vor. Der Künstler nützte die Gelegenheit und skizzierte der Familie die Künstlerverbindung. Bei den Stück amüsierten sich köstlich Michaela Neuhold, Familie Elfriede Strasser, Wolfgang und Gerti Herzog, Toni Maleschek, die Hirzis, Anna Schandl und viele andere. Der Theatersommer des kkk geht zu Ende, aber mit der Ausstellung von Werken Liane Hummer - Eichgraben, Peter Schneider - Tulln, Manfred Kern - Salzburg, Pablo Spitzer - Wien in der Galerie M in Kirchstetten - Hinterholz und der Vernissage von Franz Wieser in der Rathausgalerie Murau - Steiermark hat der kkk für diesen Sommer noch ein intensives Kulturprogramm.
 

 Ferdiand Ernst Böckl, Karl J. Mayerhofer, Alfons Haider,  Liane Hummer, Gerti Herzog Regina  Mayerhofer.

 

Johann Strauß hat es nicht leicht als erstgeborener Sohn eines berühmten Musikers. Nur heimlich, durch die Unterstützung seiner Mutter Anna, kann er bei Josef Drechsler Komposition studieren. Der Vater versucht sogar mit einer amtlichen Anzeige das Auftreten seines Sohnes zu verhindern. Vergeblich, das Debüt in Dommayers Casino in Hietzing ist ein voller Erfolg. Er kommt gut an beim Wiener Gesellschafts- und Geistesleben - ob seiner Musik und seiner Erscheinung. Nach seiner Russland Tournee nach Pawlowsk heiratet er die sieben Jahre ältere Jetty - Sängerin und ledige Mutter von sieben Kindern vom "Baron" Todesco. Sie ermutigt Johann zur Komposition gesungener Musik; dient ihm seine so erfolgreiche Tanzmusik nur mehr als zum Erhalt der Großfamilie im Hirschenhaus.
Vom Kaiser zum Hofballdirektor ernannt, fährt er nach Amerika, um dort eine "Strauß-Hysterie" auszulösen. Wieder zurück und trotz Erfolges enttäuscht von der neuen Welt agiert Strauß in vornehmer Gesellschaft zunehmend verschrobener. Seine Frau oder seine Brüder zu blamieren sind Ausdruck seiner eigenen Ängste.
Nach dem Tod von Jetty heiratete er Lily - eine blutjunge Schauspielerin, die ihn jedoch mit Franz Steiner, dem Direktor des Theaters an der Wien betrügt. In der jüngeren Adele Deutsch findet Strauß eine Frau, die so wie einst Jetty wieder erfüllt. Diese "Traumehe" ist aber erst möglich, als beide Religion und Staatsbürgerschaft wechseln. Künstlerische Erfolge wie der "Zigeunerbaron" und Misserfolge wie die Auftragsoper "Ritter Pásmàn" beschreiben die letzten Jahre seines Lebens